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Hellsing Paint Art Design  

Jetzt habe ich mich auch noch in der Fliesstechnik mit Acrylfarbe ausprobiert. Man nennt es auch Fluid Painting. Es ist eine einfache Art die Farbe auf ein Bild zu bringen. Man verflüssigt die Acrylfarbe in der günstigen Variante mit Wasser. So habe ich es jetzt auch am Anfang gemacht. Es war mein erster Versuch, um zu sehen ob ich es kann und wie es dann aussieht. Für dieses Projekt habe ich einen kleinen Keilrahmen genommen. Es gibt zur Verdünnung der Acryl farben auch ein spezielles Fluid Medium. Das soll die Farbpigmente besser erhalten. Der Vorteil ist auch, dass man das Fluid Medium in Seidenmatt und glänzent kaufen kann. Wenn man die Acrylfarbe nur mit Wasser verdünnt, trocknen die Farben wieder matt an. Mit einer glänzenden Oberfläche sieht das Bild natürlich um einiges besser aus. Ich bin mit dem ersten Bild und nur mit Wasser verdünnt eigentlich recht zurfrieden.
 Da ich jetzt erst angefangen habe mit dem Fluid Painting, steht hier noch nicht viel drin. Aber ich werde weiter machen. Das nächste Bild probiere ich mit dem Fluid Medium aus. Aber dazu lasse ich mich erst einmal im Fachhandel beraten, welche Produkte sich am besten dafür eignen und werde euch dann auch darüber berichten.
 
 
Bei diesem Bild habe ich ein Fluid Medium glänzent von Schminke genommen und auf einem Malkarton 30 cm im Durchschnitt gemalt. Auf dem Karton ist eine Leinwand beklebt. Das Fluid Medium ist sehr dickflüssig und muss dann noch mit Wasser verdünnt werden, damit die Acrylfarbe auch richtig fliesst.  Es ist besser den Malkarton, Keilrahmen oder was ihr auch als Malgrund vervendet eine Schicht mit am besten schwarzer Acrylfarbe vor zu streichen.  Die Farbe faftet dann besser und fliesst auch gut. In dem Fluid Medium ist auch ein Haftmittel drin. Das Foto von diesem Bild ist noch im nassen Zustand gemacht worden. Das war auch gut so. Durch die Feuchtigkeit hat sich beim trocknen die Leinwand gelösst und der Malkarton hat sich gewellt. Da es für mich auch Probestücke waren ist das nicht so schlimm. Aber ich kann euch für Fluid Painting keine Malkartons empfehlen. Die eckigen Malkartons gehen besser, da die Leinwand nach unten gefaltet ist und auf der Unterseite auch noch verklebt ist. Zum ausprobieren ist das eine günstige Lösung. Solltet ihr aber ein schönes grosses Bild verarbeiten, ist es mit einem guten Keilrahmen oder sogar eine ganz glatte Holzplatte am besten. Je glatter der Untergrund ist, um so schöner wirkt das Bild. Bei einer Leinwand kommt nach dem Trocknen die Struktur wieder zum Vorschein. Naja und der Glanz von dem Fluid Medium von Schminke lässt auch zu wünschen übrig. Es ist eher ein seidenmater Glanz. Ich probiere da noch einen anderen aus, Es kann aber auch an der Leinwand liegen, dass sie zu sehr die Feuchtigkeit gesaugt hat. Aber mit dem Fluid Medium kann man die Farben besser verflüssigen, so das sie besser fliessen. Es bringt auf jeden Fall mehr wie nur mit Wasser zu verdünnen. Das waren meine ersten Erfahrungen mit dem Fluid Medium von Schminke. Ich werde noch andere Fluids ausprobieren.
 
 

 

So ich möchte euch jetzt meine neuen Erfahrungen mitteilen. Ich habe dazu einen Keilrahmen in der Grösse 40 x 40 cm genommen. Ich habe herausgefunden wie wichtig das Fluid Medium bei dieser Technik ist. Einfach Acrylfarbe mit Wasser zu verdünnen, damit ist es nicht getan. Das wichtigste neben der Acrylfarbe und Wasser ist ein Medium! Viele nehmen spezielle Fluid Medium. Es kann von Schminke sein, es kann von Liqitex sein, wo es Flow Medium heisst. Ich selber habe für mich die Medium von Boesner entdeckt. Die sind genauso gut aber um einiges günstiger. Es gibt hier seit neuesten ein Fluid Medium, das aber sehr dünnflüssig ist. Mann braucht theoretisch kein Wasser. Was zur Folge hat, dass man am günstigstem Teil dem Wasser sparen kann??????? Fand ich nicht so gut. Da man mehr Fluid Medium und Farbe braucht. Wenn ihr einmal grössere Bilder macht, merkt ihr dann schon den Verbrauch. Das Medium gibt es so viel ich weiss in glänzent und matt.  Dann kann man auch einen Transparentlack nehmen. Der eignet sich auch gut als Medium. Ist eigentlich ein Varnish, also ein Schlusslack aber auch etwas dickflüssiger. Bekommt ihr auch als glänzent oder matt. Womit ich aber meine bisher besten Erfahrungen gemacht habe, ist das reine Medium von Boesner. Es ist michig und Dickflüssig. Mann braucht relativ wenig Acrylfarbe und kann es gut mit Wasser verdünnen. Man braucht also das billigste Mittel, das Wasser am meisten. Aber die Mischung nicht zu machen.
So jetzt dazu, warum man das Medium eigentlich braucht. Das Medium verhindert das trennen der Pigmente, wenn man die Acrylfarbe mit Wasser verdünnt. Mann kennt es ja von Wasserfarbe. Die Farben erhalten ihre Farbenpracht und die Pigmente bleiben gebunden. Das Medium trocknet transparent ab. Also man sieht nach der Trocknung nichts mehr vom Medium. Nur eine glänzige Oberfläche. Vorausgesetzt ihr habt ein glänziges Medium genommen. Sonst natürlich matt. Ich bevorzuge glänzent. Ausserdem gibt es der Farbe einen besseren Haftgrund. Also die Farbe haftet auch besser auf schwierigen Untergründen. 
 
Jetzt noch zum Silikon: Man kan zum aufpeppen eines Bildes Silikon in die Farbe geben. Dadurch bilden sich blasen in der Farbe. Man nennt es auch Zellen.  Es reichen zwei bis drei Tropfen in den einzelnen Farben. Da kommen wir auch schon zu einem kleinem Problem. Ich habe hier in Deutschland noch kein reines Silikon gefunden. Nur ein Silikon- Spray von CARAMBA. Das bekommt ihr aber im Baumarkt. Kostet rund 5.- €. Ihr könnt auch zwei Spritzer in die Farbe sprühen. Aber vorher immer gut schütteln. Ich persönlich mache es so: Ich sprühe auf meinen Finger und lasse dann zwei bis drei Tropfen in den Becher laufen.  
Mann kann auch noch mit Alkohol arbeiten. Es gibt in der Apotheke einen Alkohol mit 70 %. Ich nehme jetzt zwischenzeitlich ein Desinfektionspray wie in den Krankenhäuser. Das ist ein Pumpspray. Man kann nach Fertigstellung des Bildes ein paar Tropfen auf verschiedene Stellen sprühen. Dann gibt es dort auch einen Blumenartigen Verlauf. Aber auch mit vorsicht zu geniessen. Aber da müsst ihr auch eure eigenen Erfahrungen sammeln. Ich hatte auch schon einige Misserfolge.

 

Beschreibung des Dirty Pouring / Das dreckige Mischen mit meinem Medium von Boesner

Mit dem Medium geht es am besten. Das gibt es in glänzend und in Matt. Aber aufpassen, das Medium in der Flasche. Nicht in dem Topf. Boesner hat da etwas neues heraus gebracht. Das ist zu dick, heisst aber gleich. Beim Transparentlack kommt es erst richtig schön raus aber es verläuft beim trocknen sehr schnell, wenn man es einen ticken zu dünn anrührt. Ich würde Dir vorschlagen es mit dem Medium glänzend am Anfang zu probieren.

Es funktioniert am besten. Dann probiere es mit der sogenannten Dirty Pouring Technik. Also mit dem dreckigen Mischen.

Rühre das Medium mit Farbe an. Nicht zu schnell rühren, damit nicht so viel Luftblassen entstehen. Dann gebe nach und nach so ca. 10 – 20 % Wasser dazu. Wenn die Farbe dann gut vom Rührwerk läuft, dann ist es gut. Nicht zu dünn, dass es nur noch tropft. Aber auch nicht zu dick. Sonst läuft es auf dem Bild nicht richtig. Dann kannst Du drei bis 5 Tropfen Silikon hinein geben. Musst nicht in alle Farben machen. Sonst kommen nur noch Zellen.

Bereite den Keilrahmen etwas vor. Du kannst die Kanten und den Rand mit Farbe vorstreichen. Dann läuft die Farbe besser über den Rand. Ich nehme immer eine kleine ´Malerwalze damit man keine Pinselstriche sieht.

Jetzt nimmst Du einen leeren Becher und kippst abwechseln die Farben in den Becher. Aber richtig von oben. Halte Abstand und lasse die Farbe von so ca. 30 cm hoch hinein laufen. Dann vermischt sich die Farbe gut.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Du nimmst den Becher in die linke Hand und den Keilrahmen in die rechte Hand. Den Keilrahmen umdrehen und den Becher darunter stellen. Dann den Keilrahmen mit dem Becher auf dem Keilrahmen wieder umdrehen und etwas stehen lassen bis die Farbe alles nach unten gelaufen ist. Danach einfach den Becher anheben und die Farbe auf den Keilrahmen verlaufen lassen. Dann nur noch die Farbe durch kippen des Keilrahmen auf dem ganzen Bild verteilen.

Oder die Farbe aus dem Becher über das Bild verteilen wie es einem gefällt. Das ist die zweite Möglichkeit.Den Becher richtig aus tropfen lassen, da sich auch noch Silikon unten im Becher sammelt.

Da müssten sich dann auch schon Zellen bilden. Zum Schluss kannst Du noch mit einem Brenner oder Heissluftföhn die Luftblasen entfernen.

Aber die Hitze nicht zu nah an die Farbe bringen. Mit der Hitze bringst Du gleichzeitig das Silikon an die Oberfläche und es bilden sich in der Regel noch mehr Zellen.

 

Wie mische ich das Medium oder Floetrol an?

Ok, wie soll ich das immer erklären? Wenn ihr einen Becher habt, dann gebt ca. einen viertel Becher Medium rein.

Dann die Farbe. Wenn ihr eine Tube habt, etwa ein Würstchen von 4 – 5 cm, das reicht. Wenn ihr flüssige Farben nehmt dann ca. 10 Tropfen.

Rührt das erst einmal um. Dann ca. 10- 15 % Wasser so nach und nach dazu geben und immer wieder umrühren.

Dann drei bis 5 Tropfen Silikon dazu geben oder einmal kurz hinein sprühen. Je nach dem was für Silikon ihr habt.  

Macht am besten erst einmal das Dirty Pouring. Also das dreckige Mischen. Alles in einen Becher und den den Flipcup machen. Also den Becher umgedreht auf die Leinwand kippen. Das klappt am besten mit den Zellen.

Wahrscheinlich müssten sich dann auch schon Zellen bilden. Aber durch das erhitzen kommt das Silikon erst richtig an die Oberfläche. Erhitzen könnt ihr mit einem kleinen Brenner, wo man zum Beispiel Creme Brulee macht. Oder ihr nehmt einen Heissluftfön. Das geht auch. Geht aber nicht zu nahe an die Farbe ran. Ihr solltet einen Abstand von ca. 10 cm einhalten.

Viel Erfolgt! Euer Hellsing